Wann Poolfahrzeuge zur Kostenfalle werden

Wann Poolfahrzeuge zur Kostenfalle werden

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Poolfahrzeuge wirtschaftlich nutzen: Wann sich der eigene Fuhrpark wirklich lohnt

Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Poolfahrzeuge wirtschaftlich sinnvoll und effizient einzusetzen. Die gemeinschaftliche Nutzung bietet auf den ersten Blick zahlreiche Vorteile: Poolfahrzeuge ermöglichen eine flexible, bedarfsgerechte Mobilität, reduzieren Betriebskosten und können gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens verringern.

In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein anderes Bild: Viele Fahrzeuge stehen die meiste Zeit ungenutzt auf dem Betriebsgelände und verursachen dennoch hohe laufende Kosten. Entscheidend ist deshalb die Frage, wann sich eigene Poolfahrzeuge tatsächlich rechnen – und ab wann flexible Mobilitätslösungen die wirtschaftlich bessere Alternative darstellen.

Wann Poolfahrzeuge wirklich sinnvoll sind

Damit Poolfahrzeuge nicht zur Kostenfalle werden, spielen vor allem drei Faktoren eine entscheidende Rolle:

  • Kostenrealität des Poolfahrzeugs (TCO)
  • Referenzkosten durch Mietwagenlösungen
  • Auslastung und Break-even-Point

Nur wenn Fahrzeuge ausreichend genutzt werden, können die Vorteile eines eigenen Poolfahrzeugsystems die laufenden Fixkosten rechtfertigen.

Praxisbeispiel: Die tatsächlichen Kosten eines Poolfahrzeugs

Ein häufig eingesetztes Modell in deutschen Poolflotten ist der VW Golf Variant Life 2.0 TDI DSG. Eine aktuelle Kalkulation bei einer Jahreslaufleistung von 40.000 Kilometern zeigt deutlich, wie hoch die laufenden Kosten ausfallen können. Besonders relevant sind dabei die Fixkosten von über 930 Euro netto pro Monat. Diese entstehen unabhängig davon, ob das Fahrzeug genutzt wird oder ungenutzt auf dem Firmengelände steht.

Genau an diesem Punkt setzt der Mobility-as-a-Service-Ansatz (MaaS) der fhg an: Statt hoher fixer Vorhaltekosten entstehen variable Kosten, die sich flexibel an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Durch die Kombination aus Kurzzeitmiete und Langzeitmiete bietet die fhg eine skalierbare Alternative zum eigenen Fahrzeugbestand.

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Wann Poolfahrzeuge zur Kostenfalle werden.

Der Break-even-Point

Ein VW Golf Variant Life 2.0 TDI DSG kostet im B2B-Tarif der fhg je nach Laufzeit zwischen 29,00 und 32,50 Euro netto pro Tag. Da im Miet-Modell keine Fixkosten anfallen, verschiebt sich die Kalkulation grundlegend. 

Die entscheidende Rechnung: 

Setzt man die Fixkosten des VW Golf Variant Life 2.0 TDI DSG gegen den fhg-Mietpreis, liegt der Break-even-Point in der Kurzzeitmiete zwischen 28,7 und 30,5 Nutzungstagen und in der Langzeitmiete bei 32,1 Nutzungstagen. Wird ein Poolfahrzeug seltener bewegt, ist die flexible Buchung eines Mietwagens wirtschaftlich günstiger. Neben den reinen Fahrzeugkosten bindet die Poolfahrzeugverwaltung auch erhebliche Ressourcen: 

  • Schlüssel- und Buchungsmanagement: Wer nutzt wann welches Fahrzeug?
  • Operatives Fuhrparkmanagement: Von B wie Beschaffung, über S wie Schadenmanagement bis W wie Wartung
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Zusätzlicher Aufwand im Fuhrparkmanagement

Neben den reinen Fahrzeugkosten bindet die Verwaltung von Poolfahrzeugen erhebliche interne Ressourcen. Dazu zählen unter anderem:

  • Schlüssel- und Buchungsmanagement: Wer nutzt wann welches Fahrzeug?
  • Operatives Fuhrparkmanagement: Von der Beschaffung über Schadenmanagement bis hin zur Wartung

Gerade diese organisatorischen Aufgaben werden im Alltag häufig unterschätzt und verursachen zusätzliche indirekte Kosten.

Fazit: Die Auslastung entscheidet

Gut geplante Poolfahrzeuge können Kosten sparen – schlecht geplante erhöhen sie. Entscheidend sind eine hohe Auslastung sowie klar definierte Prozesse im Fuhrparkmanagement.

Mit dem fhg Mobilitätsmanagement und dem fhg Fuhrparkmanagement bietet die Schwestergesellschaft der bhg flexible Mobilitätslösungen sowie eine professionelle Fahrer- und Poolfahrzeugverwaltung aus einer Hand. Unternehmen erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre Mobilität wirtschaftlicher, flexibler und effizienter zu gestalten.